Bionenergie Vata, der Wind

Vata leitet sich von 'Vayu' ab, was im Sanskrit Wind bedeutet. Das bewegliche Prinzip als typische Eigenschaft des Windes gilt auch für diesen Dosha-Typ: leicht, beweglich, schnell, trocken, kalt und rau sind die kennzeichnenden Eigenschaften. Menschen mit einer Vata-Betonung sind umgeben von einer Aura der Leichtigkeit, Kreativität und Flexibilität. Häufig sind sie von sensiblem Gemüt und feingliedrigem Typus, mit künstlerischen und sensitiven Neigungen. Sie lieben es sich zu bewegen, zu sprechen und zu denken. Grundsätzlich besteht eine Tendenz zu Überaktivität.

 

Aufgrund der Elemente Luft/Trockenheit besteht bei Vata-Typen eine Affinität zu trockener Haut, knackenden Gelenken und allgemeinen Beschwerden, die durch einen Flüssigkeitsmangel verursacht werden können, wie Verdauungsprobleme, Verstopfung und Blähungen. Das Vata-Dosha als Bewegungsprinzip ist die treibende Kraft aller Aktivitäten im menschlichen System. Es bewegt die Funktionen von Herz, Lunge, Magen, Darm und der Nervenimpulse. Es sorgt für alle körperlichen Ausscheidungen und ist der Motor bei der Zellteilung.

 

Einflüsse, die Vata steigernd wirken, basieren auf dem Bewegungsprinzip: Reisen, Schlafmangel, Sorgen, Kälte, starke geistige Anstrengung sowie trockene, kalte, rohe und bittere Speisen.

 

Jahreszeitliche Bedingungen im Herbst und Winter verstärken automatisch den Vata-Einfluss und können bei vielen Menschen zu einem Überschuss dieser Bioenergie führen. Wer kennt sie nicht, die trockene Haut oder entzündeten Lippen im Winter?


Darüber hinaus gibt es auch eine tageszeitliche Zuordnung der Doshas: die Vata-Energie wirkt von 2-6 Uhr sowie von 14-18 Uhr besonders stark.